Rolf Degen Pr Sentiert Das Aktuelle Wissen Der Orgasmusforschung Der Endg Ltige Reader Zu Einem Der Gr Ten MenschheitsthemenDer Orgasmus Ist Das Moment, Das Die Welt Im Innersten Zusammenh Lt Er Garantiert Seit Onen Unsere Arterhaltung, Er Bindet Und Zerst Rt Ehen, Er Ern Hrt Das Lteste Gewerbe Der Welt Wir Alle Existieren, Weil Unz Hlige Vorfahren Einen Orgasmus Haben WolltenRolf Degens In Ihrer Form Bisher Einzigartige Gesamtdarstellung Geht Der Frage Nach, Welche Verschiedenen Zwecke Der Orgasmus Erf Llt, Wo Und Wie Er Im Gehirn Entsteht Und Weshalb Die Gattung Mensch Auch Den Weibchen Diesen Luxus G Nnt Weshalb Es Trotzdem Nicht Immer Dazu Kommt Und Warum Viele Menschen Darunter Leiden, Zu Wenig Davon Zu Haben, Wird Ebenso Diskutiert Wie Die Kontroverse Geschichte Der Masturbation Degens Kompendium Der Orgasmus Forschung Begibt Sich Auf Die Suche Nach Den Gesundheitlichen Nutzen Und Risiken Des H Hepunkts, Handelt Von Multiplen Orgasmen Und Vorzeitigen Ejakulationen, Von Freuds Vaginal Theorien Und Den Problemen, Die Die Weltreligionen Vor Allem Mit Der Lust Der Frau Hatten Und Immer Noch HabenEin Buch, Das Den Leser In Atem H Lt, Weil Es Den Orgasmus Als Menschheits Und Naturr Tsel Portr Tiert Und Die Aufregendsten Antworten Aus Biologie, Psychologie, Medizin Und Kulturgeschichte Auf Dieses Mysterium Schildert Ja, ich gebe zu, zun chst dachte ich Wie kann Rolf Degen, auch wenn er als Wissenschaftsjournalist einen guten Ruf hat, knapp 300 Seiten ber den Orgasmus f llen Ich war skeptisch, begann zu lesen, h rte nicht mehr auf, bl tterte schier ekstatisch jede Seite um und legte schlie lich, ersch pft aber hoch befriedigt, dieses Buch erst nach der letzten Seite aus der Hand Wer schon immer wissen wollte, was beim Sex im Kopf und den darunter liegenden Stockwerken vor sich geht und wozu das Ganze gut ist, der sollte Vom H chsten der Gef hle lesen Es ist wissenschaftlich korrekt und umfassend recherchiert Degen hat zusammengetragen, was Zoologen, Evolutionsbiologen, Anthropologen, Mediziner, Psychologen, Philosophen, Statistiker und Verhaltensforscher zu dem Thema zu sagen haben Obwohl Degen meint, dass die weibliche Sexualit t das m nnliche Begriffsverm gen schlicht bersteigt hat der gute Mann damit nicht soooo Recht , hat er sich in dieselbe lobenswert intensiv eingearbeitet So r umt er endlich mit dem omin sen G Punkt auf, nach dem in den feministischen 70er 80er Jahren ganze Heerscharen von Frauen und ein paar M nner gesucht haben Und er verbannt die Theorie von Freud, das der vaginale Orgasmus echter als der klitorale Orgasmus sei, endg ltig in das Reich der Phantasie Und schlie lich pr sentiert er sogar eine Theorie ber den weiblichen Orgasmus bisher hat ja keiner erkl ren k nnen, warum es den gibt Seiner Ansicht nach ist dieses weibliche H chstgef hl keine von der Natur gewollte Adaptation , die irgendeinen evolution ren Nutzen hat, sondern ein Nebeneffekt der gemeinsamen K rperanlagen von Mann und Frau Na, von solch angenehmen Nebeneffekten h tte ich gerne ein paar mehr Trotz des intimen Themas ist Degens Buch berhaupt nicht schl pfrig und auch nicht staubtrocken, sondern es ist witzig und bereitet enorme Leselust Herrlich, wie der Autor mit dem Wort umzugehen wei So beschreibt er, was mann dagegen unternehmen kann, wenn das Zepter der Leidenschaft im Kampf gegen die Schwerkraft den k rzeren zieht , wie der elfte Finger des Mannes auf Ber hrung reagiert, dass die m nnliche Br cke der Seufzer genau der Muskel ist, mit dem der Hund mit dem Schwanz wackelt Auch an harten Daten mangelt es nicht Man liest, dass Spermien mit 17 km h fixer als ein Wanderer sind, dass der Orgasmus bei M nnern im Schnitt 12,2 Sekunden auf das Komma genau dauert und bei Frauen zwischen 13 und 51 Zuckungen liegt Wer hat das nur alles gemessen Kein Thema l sst der Autor aus Neben dem verwirrenden Zusammenspiel von Dopamin, Oxytozin, Serotonin, Testosteron, strogen und Prolaktin erf hrt man, was im Gehirn beim Sex passiert, dass Geilheit gesund h lt und auch Tierchen sehr wohl ihr Pl sierchen haben Und man lernt sogar, was ein Vaginalphotoplethysmograph ist tja, da gr beln Sie, gell Ein weiser Rat zum Schluss Zum Schluss Ich muss Sie warnen Mich hat die geballte Ladung wissenschaftliche Literatur desillusioniert Zeitweise wenigstens Beim K ssen war s nix mehr mit Schmetterllingen im Bauch, sondern mein Hirn fl sterte penetrant alles nur Dopamin Beim intensiven Kuscheln dachte ich jetzt wird wieder eine ordentliche Portion Oxytozin frei, das stabillsiert die Partnerschaft , und wenn es zum H chsten der Gef hle kam, registrierte ich fast Nichts mehr, h chstens, dass genau dieser Verlust des Wahrnehmungsverm gens auch irgendwie mit den bersch umenden Hormonen und Neutrotransmittern zu tun hat Bei mir war dieses Ph nomen nur transient mein Hirn ist vergesslich, mit zunehmendem Alter immer mehr Zum Gl ck